Lieblingsessen: Wurzelrahmsauce

Chef Alemán hat mich unlängst nach meinem Lieblingsessen gefragt. Das ist an sich schwierig, weil was macht das Lieblingsessen zum Lieblingsessen? Ist es ein Lebensmittel, auf das man absolut nicht verzichten kann? Etwas, das immer geht? Oder etwas, für das das Herz höher schlägt, auch wenn es nur selten auf den Tisch kommt? Ich habe mich dann für die letzte Variante entschieden und ihm mit „Wurzelrahmsauce“ geantwortet. Er wollte das Rezept wissen, ich dachte, ich schicke ihm den Link und stelle fest, dass es dieses glatt noch nie hierher geschafft hat. Wie ist denn das möglich? Der Fehler sollte natürlich behoben werden 🙂 So also ein zweites „Alltimefavs“-Rezept in Folge.

Ich mache die Wurzelrahmsauce üblicherweise mit Rindfleisch und Hörnchen, theroetisch kann man das Fleisch natürlich auch weglassen und nur das Gemüse verwenden oder Reis oder Knödel dazu essen.

Zutaten:

  • Rindsgulaschfleisch
  • 1-2 Tassen Wurzelgemüse
  • Suppenwürfel, Salz, Sauerrahm, Mehl, Muskat

Zubereitung:

Das Rindfleisch scharf in der Pfanne anbraten. Das Fleisch wieder aus der Pfanne rausnehmen und das Suppengemüse (bis auf die Weichteile, Lauch, etc.) ebenfalls anbraten. Ordentlich mit Wein ablöschen, das Fleisch wieder dazu in die Pfanne geben und mit Wasser aufgießen, bis alles schwimmt. Suppenwürfel, Salz und Muskat dazugeben und aufkochen lassen. Danach auf kleiner Flamme etwa 3 Stunden köcheln lassen.

Wenn das Fleisch weich ist, alles herausfangen, Grünzeug weggeben, Karotten und Rüben klein schneiden. In die Sauce einen Becher Sauerrahm einrühren, aufkochen lassen, mit 1-2 Löffel Mehl stauben und dadurch etwas dickflüssiger machen. Fleisch und Gemüse wieder in die Soße geben, inzwischen Nudeln kochen. Fertig!

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7 Kommentare Gib deinen ab

  1. sileas sagt:

    Hehe, ich denke das ist ein sehr spezielles Lieblingsessen 😉 Hört sich aber einfach und lecker an!

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    1. Paleica sagt:

      das kommt davon, wenn man mit dieser österreichischböhmischen küche aufgewachsen ist 😉

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  2. Jan B. sagt:

    Mich hat die Farbe schonmal neugierig gemacht. Die Zutaten machen es scheinbar einfach. Gefällt mir gut.

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    1. Paleica sagt:

      ist auch wirklich einfach. ich dachte immer, dass das hohe küchenkunst ist, aber nein. eigentlich muss man nur alles zusammenwerfen und es kocht von selbst 🙂

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  3. Daniela sagt:

    Yummy! Das sollte ich dann wohl auch mal ausprobieren! 🙂

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