Mein erstes Stöckchen im Foodblog mit Liebe

Die liebe Tante Jana hat mich mit einem liebsten Award versehen und somit findet hier mein erstes Stöckchen Platz.

Wo es seinen Anfang genommen hatte weiß ich leider auch nicht, aber ich finde die Idee ebenfalls schön und es ist das Stöckchen, das sich meines Wissens nach aktiv am längsten in der Blogosphäre hält!

In meinem Hauptblog habe ich den Award bisher ja immer „zur freien Entnahme“ zur Verfügung gestellt, weil die meisten meiner Leser ihn schon mehrmals bekommen hatten und ich ja auch weiß, dass nicht jeder wie ich soviel Freude dran hat, anderer Leute Fragen zu beantworten. Aber langer Rede, kurzer Sinn, diesmal tue ich ganz brav, was in den Regeln steht (ich versuche es zumindest 😉 ) und das ist folgendes:

  1. Verlinke die Person, die dich getagged hat
  2. Beantworte die Fragen, die dir gestellt wurden
  3. Nominiere 11 weitere Blogs unter 200 Followern (mal sehen ob das klappt, ich fürchte fast nicht – zumindest nicht beide Anforderungen ^.^)
  4. Stelle wiederum 11 Fragen an die Nominierten

Also los!

  1. Was hat dich motiviert, zu bloggen?
    Ich war damals verhältnismäßig „spät“ dran, meine statische Website in ein Blog umzuwandeln. Ich komme ja quasi aus der Web 1.0-Generation und habe ungefähr 2000/2001 angefangen, eine Website zu bauen (erst Beepworld, dann Frontpage, dann Dreamweaver). Die hat sich über die Jahre sehr verändert. Dann tauchten die ersten livejournals auf, kostenpflichtig und so ein Einladungssystem… und auf einmal hatten alle Blogsysteme von Cutenews. Da ich aber nie bis php-programmieren gekommen bin, war das zu kompliziert. Zudem hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht gewusst, was ich denn so regelmäßig erzählen könnte? Denn ein öffentliches Tagebuch schreiben wollte ich nicht. Irgendwann tauchte dann myblog auf, aber mir fehlte immer noch der Inhalt. Und eines Tages, im Frühling 2008, hatte ich dann eine zündende Idee und mich entschieden, mich bei WordPress zu registrieren und dort Geschichten aus dem Alltag zu erzählen. Daraus ist schnell ein Foto- & Textblog geworden, das es im Grunde bis heute ist (paleica.net). Im Endeffekt war es also die logische Weiterentwicklung meines Online-Daseins gepaart mit dem Drang, Geschichten zu erzählen, erst in Worten, dann in Bildern und Kombinationen daraus. Und hier erzähle ich eben Geschichten über das Kochen 🙂
  2. Hast du einen Blogger/eine Bloggerin, der/die dein Vorbild ist oder vielleicht sogar mehrere? Wer und warum?
    Nein, eigentlich gar nicht. Mein Blog (meine Blogs) sind für mich ein Spiegel eines Teils meiner Persönlichkeit und kommen immer von innen heraus, das kann ich also nicht steuern.
  3. Wer sind deine Wunschleser/innen?
    Das kommt auf den Blog an 🙂 Auf meinem Hauptblog sind es Menschen, die sich für Fotografie interessieren und sich gerne auch mit verschiedenen emotionalen Themen auseinandersetzen, damit daraus ein Austausch entsteht. Auf meinem Musikblog wünsche ich mir Menschen, die ich durch meine Song-Inputs bereichern kann und die mir musikalische Horizonterweiterungen bieten. Und hier fände ich es schön, dem einen oder anderen Anregung für den Speiseplan zu bieten, neue Lieblingsrezepte zu finden und auch selbst Tipps und Tricks zu bekommen, wie was wann besser geht und was man mal ausprobieren kann, damit die Ernährung gesünder und abwechslungsreicher wird.
  4. Wie viel Zeit nimmst du dir zum Bloggen?
    Zu viel 😉
  5. Erzähl mal was über dich: was magst du an dir am liebsten?
    Puh, das ist aber schon gemein! Eine Frage, die ich noch nie gern beantwortet hab ^.^ Aber wahrscheinlich meine Möglichkeit, mich auf mein Gegenüber einlassen zu können und die Fähigkeit, mich für die veschiedensten Dinge zu interessieren. Das ermöglicht mir mit unglaublich vielen unglaublich unterschiedlichen Menschen bereichernde Gespräche zu führen und eben auch ganz unterschiedliche Dinge zu erleben. Vom Superschickimickigaladinner bis zum auf einem Festival im Auto schlafen und vom reintropfenden Regen geweckt werden ist alles möglich 🙂
  6. Welchen Tipp kannst du anderen geben, damit sie mehr Glück im Leben empfinden?
    Bewusst (er) leben!! Momente wahrnehmen, bemerken, speichern.
  7. Wenn nun eine gute Fee zu dir käme und dir drei Wünsche gewährt: Welche wären das?
    Geheilte Bandscheiben und daraus resultierende Totalgesundung!
    Dass allen Menschen auf der Welt „Leben und leben lassen“ so eingeimpft wird, dass niemand mehr das Bedürfnis hat, jemand anderen ändern zu wollen und jeder mit seinem Gegenüber friedlich leben will
    Dass mir mein Leben niemals Grund zu schlimmer Sorge oder allzu großer Trauer gibt
  8. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
    Ist total vom Anlass anhängig. Von Ballkleid bis Pyjama ist alles dabei. Aber eins meiner Lieblingskleidungsstücke ist sicher das Dirndl.
  9. Was ist für dich das leckerste Rezept der Welt?
    Das Schoko-Joghurt-Becherkuchen Rezept von meiner leider lang verstorbenen Oma
  10. Welches Buch sollten wir unbedingt lesen?
    Der Herr der Ringe!
  11. Selbermachen lohnt sich – oder nicht? Warum?
    Wenn man die Zeit hat – unbedingt! Selber kochen schmeckt besser, selber stricken macht mehr stolz, selber fotografieren speichert Erinnerungen… Das meiste kann man ohnehin nicht selber machen, aber Selbstgemachtes ist etwas Besonderes und macht ein bisschen Pause mit der Wegwerfgesellschaft.

Und nun meine Opfer 😉

  1. Bee von myeverydaylife
  2. Melanie von schönheitdeslebens
  3. Violettinia von weltimsucher
  4. Caro von visuelleaugenblicke
  5. Jetamele
  6. Romy von rawrbrgr
  7. Lexa von Lexasleben
  8. Andreas, der Dschungelpinguin
  9. Heike von Björklunda
  10. Shanee von soul-rebell
  11. Shaoshi von littlebigasia

Wer auch immer Lust hat (ihr müsst euch natürlich nicht verpflichtet fühlen) darf mir zu folgenden Fragen was erzählen:

  1. Was war die ursprüngliche Idee, als ihr euren Blog gegründet habt und wie hat er sich seitdem entwickelt?
  2. Wenn ihr euch ohne Rücksicht auf wenn und aber einen Wunsch erfüllen könntet, welcher wäre das?
  3. Eure schönste Reise war…?
  4. Wenn morgen das Internet abgedreht werden würde: was würde euch daran am meisten fehlen?
  5. Was überrascht euch am meisten an euch selbst?
  6. Was überrascht euch am meisten an jemand anderem?
  7. Was wollt ihr niemals wieder essen?
  8. Wo ist der beste Platz zu leben?
  9. Wenn ihr eine Entscheidung in der Vergangenheit ändern könntet, welche wäre das?
  10. Was macht einen Tag zu einem lebenswerten Tag?
  11. Worüber würdet ihr nie auf eurem Blog schreiben?
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Veröffentlicht von

Paleica

Internetmethusalem. Schütze Aszendent Jungfrau, Freudianer, Tolkienist, Freizeitfetischist, zwanghaft neurotisch, begeisterungsfähig, Kommunikationsjunkie, Träumermädchen. Ein Kopf voll Gefühl, ein Herz voll Gedanken.

16 Gedanken zu „Mein erstes Stöckchen im Foodblog mit Liebe“

  1. Antwort zu Frage 1 – ich verstehe nur Bahnhof, aber man merkt, dass du dich schon sehr lang damit beschäftigst – find ich cool! Wünschte ich wäre auch früher auf den Blog-Zug aufgesprungen, denn mittlerweile ist es ja ein Wahnsinn, was sich da so tut – einerseits ganz gut, andererseits echt schwer in der Masse herauszustechen und eine Leserschaft zu bilden… Hoffe mein Atem hält so lang durch wie deiner 🙂

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    1. liebe julie, das kommt mit der zeit! ich kann mir vorstellen, dass das alles sehr unübersichtlich ist. wenn dich was konkretes verwirrt kannst du mich auch gern fragen 🙂 nur mit technischem von wordpress.org bin ich auch nicht vertraut, weil ich ja nicht selber hoste. ansonsten wächst man ohnehin mit mit dem ganzen. ich bin halt wirklich schon im jahre schnee eingestiegen, aber im grunde: wen interessiert, was damals war 😉 und cih finde deinen blog suuuperschön! also dafür, dass du nur bahnhof verstehst hast du es sehr gut gemacht 😉
      herausstechen ist glaube ich praktisch nicht möglich. man kann sich nur durch viel zeit, liebe, hingabe und leidenschaft eine leserschaft aufbauen, aber die muss man halt im grunde auch immer pflegen. das wichtigste ist halt der spaß für einen selber, sonst glaub ich geht einem schnell die puste aus!

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      1. Danke für dein Angebot und Feedback, das freut mich von einer erfahrenen Bloggerin zu hören! Zum Glück nimmt WordPress einem viel technisches Denken ab (solange man die Seite einfach hält) 😉 Stimmt, Leidenschaft und Geduld gehören auf jeden Fall dazu, das hab ich jetzt auch gemerkt! Genügend Ideen sind jedenfalls vorhanden, schaun wir mal wie das mit der Motivation so wird 🙂

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  2. Nach einer krankheitsbedingten Pause, bin ich leider erst jetzt dazu gekommen, deine Antworten zu lesen. Und ich bin sehr froh, dass ich dir den Award weitergereicht habe, denn ich habe das Lesen sehr genossen. Vor allem deine Antwort auf Frage 1 hat mich sehr beeindruckt. Ich hoffe sehr, dass du noch lange Freude am Bloggen hast! Deine Art zu schreiben ist wirklich schön und ich liebe deine Fotos.
    Liebe Grüße!
    Tante Jana

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    1. ohje, ich hoffe, dir geht es nun wieder gut!!
      liebe jana, danke für deine lieben worte, ich freu mich, dass es dir gefallen hat! ich glaube nicht, dass mich die freude am bloggen so schnell loslässt 😉

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      1. Das es Spaß macht, ist ja auch das Wichtigste! Bei uns ist zum Glück wieder alles okay. Der kleine Spatz hatte einen Magen-Darm-Virus aus der Kita mitgebracht, das schlaucht dann halt immer ein wenig. 😉 diese Woche hat er wieder selbstgemalte Bilder heimgebracht, das ist mir wesentlich lieber! 🙂
        Ich hab noch mal ein bisschen reflektiert, meine Web 1.0 Erfahrungen habe ich immer in einen anderen Topf geworfen. 2000 habe ich mit Kommilitonen zusammen die ersten Webseiten aus HTML und JavaScript Codes zusammengebastelt, das waren Infos zu den mündlichen Prüfungen und Tipps für die Diplomarbeit. Später sind dann mal Dreamweaver-Seiten entstanden, was schon ein Fortschritt war. Ist schon ganz schön lange her, war sehr viel mühsamer und irgendwie fühlt es sich für mich ganz anders an als das Bloggen. Das mache ich auch beruflich für mein Unternehmen und privat hatte ich auch schon Blogs laufen, die dann aber thematisch ausgelaufen sind. Das läuft so lustig, kommunikativ und dynamisch im Vergleich zu den Webseitengeschichten von früher 🙂

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      2. das kann ich mir vorstellen, dass dir die bilder lieber waren als die viren 😉

        toll, ja web 1.0 war schon ganz anders, aber ich finde es immer wieder lustig, über screenshots von alten seiten von mir zu stolpern. leider gibt es die meisten daten davon nicht mehr…

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  3. Mir kommt es ja so vor, als würde dieser Award immer in Wellen kommen. Erst hast du mir das Stöckchen zugeworfen, jetzt noch wer. Also bin ich dabei. Meine Antworten sind auch schon fertig und werden nächste Woche veröffentlicht 😀

    Zu 1.: Lustig, ich habe auch in der Web 1.0-Zeit meine ersten Schritte gemacht (mit einem Homepage-Baukastensatz auf aol.hometown …) Das dürfte so ziemlich im ersten Jahr gewesen sein, als wir einen Internetanschluss hatten, also so ca. 97? Und so startete ich dann eine ähnliche Odyssee wie du 😉

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    1. ja, das gefühl hab ich auch 🙂 zumindest, dass es in gewissen bloggerkreisen so ist, dann ist er wo anders und kommt dann wieder zurück. ich hab den ersten ja erst total spät bekommen, dann wahnsinnig viele auf einmal und jetzt ist es erstmal wieder etwas ruhiger geworden. dadurch, dass sich jeder eigene fragen ausdenkt, finde ich aber, dass es auch nicht langweilig wird. ich freu mich jedenfalls schon auf deine antworten 🙂 und cool, dass es bei dir ähnlich war. man findet gar nicht so leicht jemanden, der das auch alles so mitgemacht hat 🙂

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