Easy Bakery: Schneebälle

Diesmal war es tatsächlich so, dass mein ansonsten so ganz und gar backunaffiner Physiker-Freund mich gefragt hat, ob wir denn diese oder jene Zutaten daheim hätten, weil ein Kollege hat da so “Schneebälle” ins Büro mitgebracht und er würde das gern auch machen. Ich stand erstmal da, maulaffen feil, und konnte es kaum glauben, da ich ja schon gern ab und an das Backrohr anwerfen würde, es aber meistens allein beim Wunsch bleibt, weil… naja, egal. Jedenfalls: wir buken Schneebälle. Oder genauer gesagt: er buk, ich assistierte und leitete an – was in Anbetracht meiner marginalen Backerfahrung schon überraschend genug ist. Am Schluss ist das Experiment jedoch gelungen und wird garantiert wiederholt 🙂

Nun aber zum Rezept:

Zuerst wird Biscuitteig gemacht, wir hatten folgende Masse:

  • 7 Eier
  • 200g Staubzucker
  • 200g Mehl
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 1 Prise Backpulver

Eiklar vom Dotter trennen, Schnee schlagen und nach und nach alle Zutaten zugeben: Dotter untermischen, Staubzucker, Mehl, Vanillezucker und Backpulver. Anschließend bei 180° ca. 20 Minuten backen (darauf achten, dass das Biscuit in etwa 2-3cm hoch am Blech verteilt ist)

Die Empfehlung war, das Biscuit einen Tag stehen zu lassen – wir haben es auskühlen lassen und gleich weiterverarbeitet. War kein Problem, die Masse wird dann nur im Ganzen etwas weicher.

Schneeballmasse:

  • 250g Topfen
  • 50g Zucker
  • 125g Crème Fraîche
  • 500g Schlagobers
  • 2 Packungen Sahnesteif
  • Kokos

Zuerst Schlagobers “anmixen”, dann 2 Packungen Sahnesteif dazu und fertig schlagen, bis er fest ist. Crème Fraîche, Zucker und Topfen unterrühren, Biscuit in kleine Würfel schneiden und am besten mit den Händen soweit durchkneten, dass man eine homogene Masse daraus macht. Masse in den Kühlschrank stellen, damit sie schön kalt ist (lässt sich dann besser formen) und anschließend Bällchen formen, die in Kokos gewälzt werden.

Schmecken lassen 🙂

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7 Kommentare zu „Easy Bakery: Schneebälle

  1. Ich war gerade schon am überlegen wo man denn Puderzucker Staubzucker nennt, aber nachdem ich die Kommentare gelesen habe, brauche ich ja nicht mehr fragen. 🙂 Das Wort Staubzucker ist irgendwie amüsant! Auch „Topfen“ habe ich noch nie gehört. Ich werde gleich mal googeln was es ist, denn dein Rezept hört sich soo lecker an, dass ich es unbedingt ausprobieren möchte. Ein sehr schönes Rezept!

    Liebste Grüße,
    Theresa

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    1. 😀 jaja, wir in der alpenrepublik haben vor allem was das essen anbelangt ziemlich andere begriffe als ihr 🙂
      es ist auch totaaal lecker. wenn du es nachgebacken hast würd ich mich total freuen, wenn du erzählst/zeigst, wie es gelaufen ist!

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